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02226 - 158800
Eine Reise nach Bhutan, dem letzten buddhistischen Himalaja-Königreich, ist eine Reise in die Vergangenheit
Lassen Sie sich vom Wissen der Mönchen auf Ihrer Reise inspirieren
Hoch in luftigen Höhen erkunden Sie beim Trekking in Bhutan das Kloster Tigers Nest
Beim Trekking im Himalaya wird teilweise in Zelten übernachtet
Bhutans kleine Bevölkerung
Ein glücklicher Bhutaner
Besichtigen Sie den Punakha Dzong
Besichtigen Sie die 52 m hohe Buddha Statue am Buddha Point bei Thimphu, Bhutan
NEUE WEGE Asien-Expertin Angelika Sturtz besucht die buddhistischen Klosterburg Mongar Dzong
Lernen Sie das Leben der Mönche in Bhutan kennen
Eine rituelle Glocke aus Bhutan
Buddhistische Gebetsfahnen
Bhutan ist das Land des Bruttonationalglücks
Bhutan fasziniert seine Reise-Gäste mit einer vielfältigen, nachhaltigen Kultur
Die Reisfelder in Bhutan
Schwarzhalskraniche in Bhutan
Die tibetischen Gebetsfahnen sind oft mit Gebetstexten und Symbolen bedruckt
Aufführung traditioneller bhutanesischer Tänze
Der Mt. Everest auf dem Panorama Flug nach Paro, Bhutan
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Gruppenreise

Bhutan - buddhistische Reise in Verbindung mit dem Tibethaus Frankfurt

Reisebegleitung durch Elke Hessel vom Tibethaus Deutschland in Frankfurt

Zum Black Necked Crane Festival nach Gangtey

Trekking auf wenig begangenen Wegen zum Tiger's Nest

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Bhutan - buddhistische Reise in Verbindung mit dem Tibethaus Frankfurt

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Zur Zeit der Reisernte und der klaren Bergpanoramen lädt Sie die Leiterin des Tibethauses Frankfurt, Elke Hessel ein zu einer Pilgerreise nach Bhutan.

Pilgern in Bhutan – das bedeutet buddhistische Unterweisungen, Meditationen in klösterlicher Stille und Audienzen mit bhutanischen Lamas. Hier blüht nicht nur die Natur, sondern auch die buddhistische Tradition.

Über die Jahrhunderte hat sich in Bhutan eine einzigartige religiöse Tradition gebildet, die in der Welt ihresgleichen sucht. Das Land des friedvollen Drachens, wie die Bewohner Bhutans ihr Land nennen, weist eine so große Vielzahl an heiligen Plätzen, Klöstern und Tempeln auf, dass eine Pilgerreise an solch besondere Orte zu einem tiefen spirituellen Erlebnis werden kann.

Neben der spirituellen Erfahrung steht das Kultur- und Naturerlebnis im Vordergrund.

Auf den Spuren der großen Meister besuchen Sie einige der heiligen Orte Bhutans; neben bedeutenden Zentren wie Trongsa oder Punakha vor allem auch viele kleinere Klöster. Sie begegnen den zwei großen Traditionen Bhutans – der Schule der Drukpa Kagyü und der Tradition der Nyingmapa. Und natürlich bleibt viel Zeit für Bhutans heiligsten Ort, das weltbekannte Kloster Taktsang (Tiger´s Nest).

Einige dieser Klöster entdecken Sie auf kurzen und längeren Wanderungen; zum Kloster Taktsang z.B. wandern Sie in 2 Tagen auf dem Bumdra Trek abseits der gängigen Pfade und erleben dabei einen der heiligen Berge Bhutans und einige der bedeutenden und nur selten besuchten Gompas oberhalb des Taktsang Klosters. Dabei übernachten Sie in einem fest installierten Zeltcamp mit komfortablen Betten.

Für Teilnehmer, die die Wanderung nicht wahrnehmen können, bieten wir ein interessantes Alternativprogramm.

Diese Reise spricht sowohl den buddhistisch Interessierten als auch den Kultur- und Naturliebhaber an und ist eine tolle Gelegenheit, die Vielfalt Bhutans in all seinen Facetten kennenzulernen.

1.–2. Tag: Am Mt. Everest vorbei nach Paro

Abflug ab Frankfurt nach Delhi. Ankunft in Delhi gegen 1:50 morgens. Je nach Weiterflug nach Bhutan steht Ihnen am Flughafen im Transitbereich ein Hotelzimmer für einige Stunden zur Verfügung.

Am Morgen oder gegen Mittag Weiterflug nach Bhutan. Bei schönem Wetter ist der Flug spektakulär. Auf Ihrer linken Seite liegen wie aufgereiht mit dem Everest, dem Makalu und dem Kanchenjunga einige der höchsten Berge der Welt. Nach der Landung auf dem kleinen Flughafen von Paro werden Sie von Ihrem bhutanischen Neue Wege Team auf traditionelle bhutanische Art empfangen. Anschließend erfolgt die kurze Fahrt zu Ihrem Hotel in Paro.

Nach einer Rast gehen Sie auf eine erste Entdeckungstour. Über eine alte Holzbrücke und auf steilen Stufen führt der Weg hinauf zum über dem Ort thronende Paro Dzong. Wie alle Klosterfestungen in Bhutan ist der Dzong sowohl Sitz der Regionalverwaltung als auch Kloster. Paro Dzong ist ein magischer Ort und voller Atmosphäre - der ideale Einstieg in die buddhistische Kultur Bhutans. Nicht umsonst wurden hier Teile des Films "Little Buddha" von Bernardo Bertolucci gedreht.

Wenn möglich, erhalten Sie gleich am ersten Tag in Paro bei einer kleinen Puja von einem der ansässigen Lamas Ihren „Reisesegen“ für die kommenden Tage.

Übernachtung in Paro.

3. Tag: Tradition und Moderne - Tempelkunst in Paro

Entdecken Sie Paro und das Paro Tal. Hinter dem Paro Dzong führt eine einfache Wanderung am Berghang entlang zum etwas versteckt liegenden Zuri Dzong, einem alten und sehr atmosphärischen Tempel. Ein Pfad bringt Sie anschließend durch offeneres Gelände, tief unter Ihnen liegt nun der Flughafen von Paro. Je nach Tageszeit beobachten Sie die Flugzeuge unter Ihnen im Landeanflug auf den Flughafen. Nach einem Mittagessen in Paro erwartet Sie ein herrlicher neuer Tara Tempel auf der anderen Seite des Tales. Der Tempel ist außergewöhnlich – sehr farbig und hell mit einem sehr luftigen Ambiente. Angegliedert an den Tempel ist eine Klosterschule – eine gute Möglichkeit, um mit den jungen Mönchen in Kontakt zu treten.

Übernachtung in Paro.

4. Tag: Das Haa Tal, Kila Gompa und der Chele La Pass

Heute geht es zum ersten Mal hoch hinaus, und ein zeitiges Aufstehen lohnt sich sehr. Etwas außerhalb Paro biegt die Straße ab zum Chele La, der höchsten Straßen-Pass Bhutans auf 3.800m. Hier oben angekommen, zeigen sich einige der höchsten Berge Bhutans in voller Pracht bei einer 360° Aussicht ins Land. Zu sehen sind unter anderem der heilige Berg Bhutans, der Jomolhari (7314m und mit etwas Glück ganz weit im Nordwesten der dritthöchste Berg der Erde, der Kanchenjunga (8586m) in Sikkim. Besonders im warmen Morgenlicht sind die Blicke hervorragend.
Einige Kilometer südlich Paro biegt die Straße nach rechts in die Berge Richtung Haa Tal ab. Aus dem Tal schlängelt sich die Straße Richtung Chele La Pass (3.850 m), dem höchsten befahrbaren Pass Bhutans.

Zu sehen sind unter anderem Jomolhari (7314m), Jichu Drake (6794m) im Norden und mit etwas Glück ganz weit im Nordwesten der dritthöchste Berg der Erde, der Kangchenjunga (8586m) in Sikkim.

Anschließend schlängelt sich die Straße talab in das noch sehr ruhige Haa Tal. Haa war bis 2002 Sperrgebiet, und auch heute verirren sich nur sehr wenige Besucher in dieses herrliche Tal.

Das Haa-Tal ist gekennzeichnet durch seine drei heiligen Berge, die Bodhisattwas verkörpern und das Tal beschützen sollen. In ihrem Schatten wachsen Buchweizen und Kartoffeln auf den Feldern. Kulturelle Zentren des Tales sind die Tempel Lhakhang Karpo und Lhakhang Nakpo (der weiße und der schwarze Tempel). Hier schlägt das Herz des ländlichen Bhutans, und es ist einfach mit den Bewohnern des Tales in Kontakt zu kommen.

Die Schutzgottheit des Haa Tales spielt auch heute noch eine wichtige Rolle im Leben der Talbewohner. In den Bergen gibt es zahlreiche kleine Einsiedeleien und Meditationshöhlen, die es zu entdecken lohnt.

Eine kurze Wanderung führt zur spektakulär gelegenen Einsiedelei von Juneydrak hoch über dem Haa Tal.

Am Nachmittag Rückfahrt über den Chele La Pass nach Paro.

Vom Chele La Pass führt eine leichte, ca. einstündige Wanderung zum Kila Kloster. Kila gilt als das älteste Nonnenkloster Bhutans. Heutzutage leben dort um die 40 Nonnen in diesem abgelegenen Kloster, das sich auf 3.650m an eine steile Felswand schmiegt.

Vom Kloster aus Rückfahrt nach Paro.

Übernachtung im Hotel in Paro
Fahrtzeit ca. 4 Stunden; Wanderungen ca. 3 Stunden.

5. Tag: Der Bumdra Trek - Eine Trekkingtour zu den Bergklöstern des Paro Tales

Der Bumdra Trek ist eine sehr lohnenswerte Zweitageswanderung, die abseits der gängigen Pfade durch die Berge des Paro-Tales zum Kloster Taktsang führt. Sie Übernachten auf 3.500m in einem fest installierten Zeltcamp mit Betten und Toilettenzelten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, noch weiter bis zum Bumdra Peak auf knapp 4.000m aufzusteigen.
Die zweitägige Trekkingtour ist für Europäer mit normaler Konstitution und Kondition gut zu meistern. Auch an die Höhe haben Sie sich mittlerweile sicherlich gut gewöhnt. Sollten Sie sich die Wanderung nicht zutrauen, können Sie die Nacht in Paro übernachten. Wir arrangieren dann für Sie ein Alternativprogramm. Am kommenden Tag unternehmen Sie dann die kürzere Wanderung auf der Standardroute zum Tiger’s Nest und treffen dort mit den anderen Teilnehmern der Reise wieder zusammen.

Nach dem ersten ca. 2 Stunden andauernden recht steilen Anstieg durch Bergwälder erreichen Sie eine mit Gebetsfahnen geschmückte Lichtung mit weiten Blicken über die beiden Täler von Paro und Do Chhu. Hoch über Ihnen liegt der Chhoe Tse Lhakhang, den Sie nach weiteren 60 – 90 Minuten erreichen. Von hier schweift der Blick von Paro bis zu den Eisriesen der Himalayakette. Nach einer weiteren Stunde durch uralte Bergwälder erreichen Sie Ihren Rastplatz bei den zahlreichen Chörten und Gebetsfahnen unterhalb des Klosters Bumdra (3.700m).

Obwohl die Aussichten von hier oben bereits atemberaubend sind, empfiehlt sich nach dem Mittagessen ein weiterer Aufstieg zur nördlich gelegenen, heiligen Bergspitze mit Panoramablick, bevor das Küchenteam Sie mit einem traditionellen Dinner zurück im Camp erwartet.

Das Camp hat fest installierte Zelte mit Feldbetten und Decken. Sie können sich also bequem am Abend erholen und wandern auch nur mit „leichter Ausrüstung“, d.h. mit kleinem Rucksack und begleitet von Ihrem Guide.

Wanderzeit ca. 4 Stunden bis zum Camp, weiter 2 – 3 Stunden für den Abstecher zum Gipfel (falls gewünscht). Übernachtung im Zelt im Bumdra Wilderness Camp (3.700m)

6. Tag: Wanderung zum Kloster Taktsang, dem schönsten Kloster des Himalaya

Nach einem herzhaften Frühstück wandern Sie zurück durch die Wälder Richtung Kloster Taktsang, dem weltbekannten „Tigers Nest“. Zuvor hängen Sie in einem Ritual Ihre eigenen Gebetsfahnen und bitten um ein gutes Gelingen Ihrer Trekkingtour.
Schließlich wandern Sie wieder auf den schmalen Pfaden der Mönche bergab, bis Sie durch die Baumwipfel die Dächer des Zangto Pelri Lhakhang erblicken. Dieses Kloster liegt hoch über dem Kloster Taktsang, und von hier bieten sich ganz ungewöhnliche und herrliche Blicke auf Bhutans berühmtestes Kloster. Nach einer weiteren Stunde erreichen Sie endlich das weltberühmte Kloster Taktsang, um das sich viele Sagen ranken und in dem die größten spirituellen Meister des Himalaya meditierten.

Von Taktsang aus geht der Weg in ca. 1.5 Stunden in das Tal, wo Ihr Fahrzeug wartet.

Danach Besuch des Kyichu Lhakhang Tempel, der im 7.Jh. vom tibetischen König Songtsen Gampo
erbaut wurde und zu den ältesten Bhutans gehört. Kyichu Lhakhang war über viele Jahre das Heimatkloster des berühmten Lehrers Dilgo Khyentse Rinpoche. Neben dem Kloster wurde vor einigen Jahren ein kleines Museum zu Ehren des Rinpoche eingeweiht.

Am Abend empfängt Sie zum letzten Mal ein Lama zur Unterweisung und Meditation.

Hotelübernachtung in Paro.
Wanderzeit ca. 4 – 6 Stunden, abhängig von der Besichtigungszeit in den Klöstern.

7. Tag: Thimphu, Metropole Bhutans

Nach einer relativ kurzen Fahrt auf Bhutans besten Straßen öffnet sich Bhutans Hauptstadt Thimphu vor Ihnen.

Thimphu, 2350 m hoch gelegen, hat mittlerweile weit über 80.000 Einwohner und wurde erst 1953 Hauptstadt des Landes. Obwohl die Stadt sehr schnell wächst, wird strikt auf einen traditionellen Baustil geachtet. Daher hat Thimphu ein typisch bhutanisches Aussehen, das nicht, wie vielerorts auf der Welt, durch moderne Architektur getrübt wird.

In Thimphu gibt es viele lohnenswerte Ziele. Unbedingt Zeit nehmen sollten Sie sich für die kurze Fahrt bzw. kleine Wanderung zum Buddha Point oberhalb Thimphus. Der riesige Buddha (die weltweit höchste Buddhastatue mit Buddha Shakyamuni in der Erdanrufungsgeste) sitzt mächtig über dem Thimphu Tal und bietet wundervolle Blicke auf Bhutans Hauptstadt.

Ein zweites "Must See" ist der der in Weiß und Gold gehaltene National Memorial Chorten. Der schöne Chorten wurde von dem verstorbenen großen Meister Dungse Rinpoche (Vater von Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche) initiiert.

Nicht fehlen darf der Trashi Chhoe Dzong, die imposante Klosterburg mit Sitz der Regierung und ein Besuch auf Thimphus Wochenmarkt, auf dem die ganze Bandbreite landwirtschaftlicher Produkte angeboten werden.

Übernachtung in Thimphu
Fahrtzeit: ca. 1.5 Stunden

8. Tag: Über den Dochu La nach Gangtey

Auch heute lohnt sich ein frühes Aufstehen. Von Thimphu aus windet sich die Straße in ca. 1 Stunde hoch zum Dochu La Pass auf über 3.000m.

Der Dochu La gilt als der schönste Bergpass Bhutans, wegen seiner grandiosen Ausblicke und der 108 Chorten direkt auf der Passhöhe. Sie verleihen diesem Platz eine beeindruckende Atmosphäre, die Aussicht auf die schneebedeckten Berge an der tibetischen Grenze ist atemberaubend. Das Bergpanorama umfasst fast die gesamte Himalayakette Bhutans, einzig die Berge im Westen (z.B. Jomolhari) sind vom Pass aus nicht sichtbar.

Am Pass selbst gibt es ein neu gebautes Restaurant mit gutem Frühstück und einem großen Fenster mit Panoramablick auf die Berge.

Vom Dochu La führt der Bhutan Highway zuerst entlang Reisterrassen in das subtropische Tal von Punakha, bevor Sie durch eine schmale Schlucht die wilden Black Mountains erreichen. In den dichten Wäldern der Black Mountains gibt es viele Affen, angeblich werden auch immer wieder Bären und Tiger in dieser Region gesichtet. Kurz vor dem Pass zweigt eine schmale Straße ab nach Gangtey im Hochtal von Phobjikha.

Gangtey strahlt eine unheimliche Ruhe aus. Zentrum des Tales ist das alte Kloster von Gangtey, das prominent auf einer kleinen Anhöhe liegt und auf die sumpfige Talaue des weiten Tales blickt. Unterwegs werden Sie viele der lokalen Bauern treffen und - wenn sich die Gelegenheit ergibt - eines der Farmhäuser besuchen.

Phobjikha ist von November bis März Winterrastplatz der seltenen Schwarzhalskraniche, die vom tibetischen Hochland hier hinziehen, um vor dem harten Winter zu fliehen. Zum Schutz der Kraniche gibt es im Tal keine elektrische Stromversorgung.

Am Nachmittag unternehmen Sie eine kleine Wanderung mit Ihrem Guide zu den Nistplätzen der Kraniche, und mit etwas Glück erleben Sie auch den herrlichen „Tanz der Kraniche“.

Übernachtung in Gangtey für die kommenden beiden Nächte.
Fahrtzeit: ca. 4.5 Stunden

9. Tag: Das Black Neck Crane Festival

Jährlich am 11. November feiern die Bewohner des Phobjikha Tales das Kranich Festival zu Ehren der heiligen Vögel.

Schüler tragen Kranichkostüme und imitieren die Tänze der Kraniche, Frauen in Ihren bunten Trachten singen die traditionellen Lieder des Tales und die Mönche des Klosters tragen die heiligen Schwarzhut Tänze vor. Das ganze Festival hat eine wunderbar heitere Atmosphäre, und mitten drinnen sind Sie und erleben Bhutan und die Menschen des Tales in diesem schönen Augenblick ganz hautnah.

10. Tag: Trongsa mächtige Klosterburg

Die Strecke von Gangtey / Phobjikha Valley nach Trongsa wiederum führt durch die dichten Wälder und enge Schluchten der Black Mountains und ist landschaftlich besonders reizvoll. Mit etwas Glück treffen Sie auf Goldlanguren hoch oben in den Baumwipfeln.

Kurvenreich windet sich die Straße vom Phobjikha Tal hinauf bis zum Pele La Pass auf 3300 m. Vom Pass aus geht der Blick bei klaren Sichtverhältnissen hinüber zum Chomolhari mit 7314 m Höhe. Ca. 30 Minuten hinter dem Pass wird die Fahrt auf 2450 m am Chendebji Chörten, auch “Augenchörten” genannt, kurz unterbrochen, um die Mauern aus Gebetssteinen und den Stupa zu besichtigen. Die Augenpaare des herrlichen Chörten blicken in alle vier Himmelsrichtungen. Weiter geht die Fahrt vorbei an der tiefen Schlucht des Mangde Chu Flusses nach Trongsa.
Der wesentliche Teil des Tages ist dem grandiosen Trongsa Dzong gewidmet, der nicht nur von außen durch seine Mächtigkeit imponiert, sondern auch im Inneren durch seine Architektur begeistert. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt, wobei die Prachtentfaltung sichtbar wird an der ständigen Erweiterung dieser Anlage. Sie wurde 1647 gebaut, 1652 und 1771 erweitert und 1897 restauriert. Eine Reihe Andachtshallen lassen neben dem Ausdruck der Macht des weltlichen Gebäudes die religiöse Einbindung offensichtlich werden, sind diese doch teilweise in bester Weise figürlich und malerisch ausgestattet.

Wer möchte, kann noch zum Wehrturm Ta Dzong hinaufsteigen und den wunderbaren Blick auf die Burg genießen. Seit einigen Jahren beherbergt der Taa Dzong eine sehenswerte Ausstellung zur Geschichte der Monarchie Bhutans.

Übernachtung in Trongsa.
Fahrtzeit: ca. 2.5 – 3 Stunden

11. Tag: In das subtropische Tal von Punakha

Von Trongsa aus führt Ihre Fahrt aus den Black Mountains heraus zurück in das subtropisch anmutende Tal von Punakha.

Ein kleines Geheimnis birgt der eher unscheinbare Chimi Lakhang Tempel im Tal von Punakha, den Sie auf einer einer kurzen Wanderung durch kleine Dörfer erreichen. Der Tempel ist dem „heiligen Narren“ Drukpa Kunley gewidmet. Der Tempel wird v.a. von Paaren mit Kinderwunsch (oder nach erfülltem Wunsch von Paaren mit ihren Kindern) aufgesucht. Wenn Sie dem Kloster eine kleine Spende hinterlassen, wird Sie der Lama mit einem hölzernen oder knöchernen Phallus segnen.

Der späte Nachmittag ist ausgefüllt mit der Besichtigung des imposanten Punakha Dzongs aus dem 17. Jahrhundert. Der Dzong, malerisch auf einer Insel am Zusammenfluß des Mo Chhu (Mutterfluß) und Pho Chhu (Vater Fluß) gelegen, ist die einzige Burg Bhutans, die im Tal und nicht auf einer dominanten Anhöhe erbaut wurde. Eine Anzahl kleinerer und größerer Andachtshallen durchziehen den ganzen Bau, der den Mönchen als Winterresidenz dient, während sie den Sommer in Thimphu verbringen. Die Burg ist von besonderer Bedeutung: die ersten 4 Könige der derzeitigen Wangchuck-Dynastie wurden hier gekrönt. Sie verstanden Punakha lange Zeit als Hauptstadt ihres Reiches und nutzten den Dzong später als Winterresidenz, nachdem Thimphu zur Hauptstadt erklärt wurde.

Übernachtung für die kommenden 2 Nächte in Punakha.
Fahrtzeit: ca. 5 Stunden

12. Tag: Wanderung mit Panoramablick

Das Tal von Punakha mit seinen Reisfeldern und grünen Bergflanken ist ein Paradies für leichte Wanderungen. Besonders lohnenswert ist der hoch über dem Tal thronende der über 4 Stockwerke begehbare Khamsum Yuelley Namgyal Chorten Von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die Schneemassive im Norden Bhutans.

Ein wenig besuchter, wünderschöner Kraftort ist das hoch über dem Tal neu gebaute Nonnenkloster Sangchhen Dorji Lhuendrup, das per Jeep oder mit einer kleinen Wanderung erreicht werden kann. Von hier öffnen sich die Blicke nach Norden, in den Süden und zurück bis zum Dochu La Pass. Der weiße Chorten des Klosters ist ein wunderschöner Ort für eine stille Meditation.

13. Tag: Lungchuzekha – Tempel mit Aussicht

Von Punakha aus windet sich die Straße in Serpentinen hoch zum Dochu La Pass, den Sie schon vor einigen Tagen überquert hatten.

Vom Pass startet eine ca. dreistündige Wanderung hinauf zur Lungchuzekha Gompa (3.550m). Sie wandern durch lichten Wald, und je höher Sie steigen, desto grandioser werden die Ausblicke auf die Berge. Die Gompa ist nur teilweise mit Mönchen besetzt und manchmal verschlossen. Hier ist ein idealer Ort, um in eine kleinen Zeremonie Ihre Gebetsfahnen aufhängen und um den Segen für die Rückreise zu bitten.

Von Lungchuzekha aus geht der Rückweg zum Dochu La Pass, wo Ihr Fahrer wartet. Die 108 Chörten auf der Passhöhe verleihen diesem Platz eine beeindruckende Atmosphäre. Anschließend Fahrt nach Paro. Je nach fortgeschrittener Tageszeit besuchen Sie einige Kilometer vor Paro einen letzten, sehr besonderen Tempelkomplex – den Felsentempel von Drakarpo. Er zählt den besonders heiligen unter Paros Pilgerstätten und ist von der Hauptstraße aus leicht per Jeep zu erreichen. Neben dem alten Höhlentempel ist die ca. 20 minütige Kora die Hauptattraktion des Ortes. Auf der Kora sehen Sie Meditationshöhlen und viele heilige Reliquien. Viele Pilger kommen nach Drakarpo, um die Kora über mehrere Tage 108 mal zu begehen.

Übernachtung für die letzte Nacht in Paro.
Fahrtzeit: ca. 4 Stunden

14. Tag: Rückflug nach Delhi

Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Delhi.

Nach den Tagen in den stillen Bergen des Himalaya ist das Eintauchen in das quirlige Leben Delhis ein kleiner Kulturschock. Um dem etwas entgegenzuwirken, besuchen Sie in Delhi einige Orte der Stille. Für sie sind Zimmer im World Buddhist Centre in New Delhi arrangiert (Einzelzimmer voraussichtlich nicht möglich). Von hier aus ist es nur eine kurze Distanz zum Bahai Lotus Tempel, dessen einmalige Architektur an einen öffnenden Lotus erinnert. Durch einen Park erreicht man zu Fuß hinduistischen ISKCON Tempels unweit des Bahai Tempels. Und sollte es je nach Rückflug aus Bhutan die Zeit erlauben, ist ein Besuch des Sikh Heiligtums Gurudwara Bangla Sahib unbedingt empfehlenswert.

In der Nacht Transfer zum Flughafen in Delhi.

15. Tag: Rückankunft in Deutschland

Am Morgen des 15. Reisetages Rückflug und Rückankunft in Frankfurt.

Enthaltene Leistungen

Linienflug in der Economy Class Frankfurt – Delhi – Frankfurt

Flüge Delhi – Paro – Delhi und Paro – Bumthang

erforderliche Transfers

Übernachtungen im Doppelzimmer in Hotels der Mittelklasse, 1 Nacht in Bhutan im fest installierten Zeltcamp, in Delhi auf der Rückreise in einem buddhistischen Gästehaus

Vollpension in Bhutan

Programm laut Reiseverlauf – Änderungen vorbehalten

Eintrittsgelder

Reiseleitung durch Englisch sprechenden, bhutanischen Guide und Reisebegleitung durch Elke Hessel

erforderliche Permits, Visum für Bhutan

NEUE WEGE Informationsmaterial

Nicht enthaltene Leistungen

Visumgebühr Indien (80,- USD)

Getränke

Verpflegung in Indien

Ausgaben persönlicher Art wie Trinkgelder, Telefonkosten, Souveniers, etc.

alle weiteren, nicht aufgeführten Leistungen

Weitere buchbare Leistungen

Rail & Fly-Ticket: € 75,–

EZ-Aufpreis € 450,–

Hinweise

Gerne bieten wir Ihnen auf Wunsch den Business-Class-Tarif oder Flüge ab dem Flughafen Ihrer Wahl an.
Während der Ferienzeiten kann es zu Flugaufpreisen kommen.
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Terminnr.VonBisPreisPlätze 
9BTS240103.11.201917.11.2019€ 5690,–
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Mindestteilnehmerzahl: 6
Höchstteilnehmerzahl: 16

Elke Hessel

Elke Hessel ist eine langjährig tätige, studierte Tibetexpertin, Künstlerin und Autorin. Seit einigen Jahren hat sie die Leitung des „Tibethaus Deutschland e.V“. in Frankfurt inne und ist Chefredakteurin der Zeitschrift „Chökor Tibethaus Journal“ und Expertin für traditionelle und moderne tibetische Kunst und buddhistische Lehrerin

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